Borkumer Zeitung

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Promo » 09.06.2010, 14:57

Was passiert wohl, wenn alle Interessenten auf die Onlineversion zugreifen würden und auf die Printausgabe verzichteten, ein wirtschaftlicher Zuwachs sähe anders aus.

Außerdem, wenn die überwiegende Wahrnehmung so ist, dass die Borkumer Zeitung diesen Ansprüchen nicht gerecht wird, dann hat diese Zeitung ganz klar ein Imageproblem, welches durch solche unkoordinierten Aktionen nicht behoben wird. Eine Befragung der BZ-Leser wäre wohl ein einfacher und aufschlussreicher Weg gewesen um eine neue, auf den Adressaten abgestimmte und durchdachte Lösung zu finden.

Das Beschwerdemanagement und der Außenauftritt lassen zu wünschen übrig, mehr Rechtfertigung erhält die Argumentation pro einer kostenpflichtigen Seite absolut nicht.

Es gibt mittlerweile Möglichkeiten im Netz mit denen sich auch einzelne Beiträge über ein Micro-Payment-Sytem honorieren lassen, auf freiwilliger Basis. Mittlerweile eine Erfolgsgeschichte.

Der Vergleich mit großen Zeitungen hinkt etwas, hinkt nicht aber auch der selbstgemachte Vergleich zwischen der Financial Times England und der Borkumer Zeitung oder Der eines Herrn Specht zwischen einem gewissen Herrn Murdoch, welcher den Startschuss für den bezahlten Onlinejournalismus gab? Sich in eine Riege mit solchen Zeitungen stellen zu wollen ist schlichtweg überheblich und wirkt irritierend.

Die Rechnung wird so auf keinen Fall aufgehen, man muss immer die Bereitschaft der Leute sondieren, Kaufzwang und das Stoßen vor vieler Leute Köpfe lassen solche Aktionen schnell zum Rohrkrepierer werden, die jetzige Regierung ist das beste Beispiel für solches Verhalten.
"Ich setzte mich also auf so etwas wie einen unsichtbaren Thron und spürte, wie meine Därme sich regten, und begann, mich zu entleeren."

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Administrator » 09.06.2010, 15:17

Elmo hat geschrieben:Die Borkumer Zeitung (BZ) hat doch genauso wie jeder andere Betrieb nichts zu verschenken und muss die Kosten (steigend) genauso stemmen, wie jedes andere Unternehmen auch. Da quasi alle relevanten Borkumthemen kostenlos zur Verfügung standen und lediglich die Anzeigen sowie Leserbriefe in der gedruckten Variante vorhanden waren, kann ich mir gut vorstellen, dass sich viele Leute einfach vors Internet geklemmt haben und sich die kostenlose variante durchlesen; frei nach dem Motto: "wieso, habe ich doch schon im Internet gelesen."
Somit kann ich es gut verstehen, wenn man dann sich dazu entscheidet, den Service ganz einzustellen.

Ebenso verständlich dürfte es sein, dass nicht jeder bereit ist, für die paar Impressionen zu zahlen - zumal, wenn sie vordem kostenlos zu haben waren. Im Übrigen ist es ja nicht so, dass ein Kosten erzeugendes Online-Angebot diese durch Abonnementeinnahmen decken muss: es ist im Gegenteil der Fall, dass sich gerade journalistisch orientierte Unternehmen auf anderem Wege - beispielsweise über Werbung - sehr gut finanzieren können (eine Quelle, welche der BZ durchaus bekannt ist). In dem Maße, in dem reine Online-Leser schaden, weil sie kein Entgelt entrichten, könnten sie, wenn die richtigen Werbepartner gefunden werden, Nutzen bedeuten; denn jeder Hit auf der Webseite hat das Potenzial, Gewinn zu erzeugen genau in dem Moment, in dem er vermeintlich Verlust darstellt. Es gibt, wie Promo bemerkt hat, noch weitere Online-Vergütungsysteme.

Elmo hat geschrieben:Das hier oft die Qualität sowie Quantität des Journalismus in Frage gestellt wird, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Borkum ist nicht Berlin und die Qualität der Beiträge lässt sich bestimmt nicht an denen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" oder "Die Zeit" messen - diese haben ja auch ganz andere Zielgruppen.

So lange, wie Tante Emma lediglich Äpfel und Birnen anbietet, wird man bei Tante Emma auch nichts anderes kaufen. Das heißt aber nicht, dass niemand auf Litschis steht.

Elmo hat geschrieben:Um nochmal kurz auf den Punk der "Negativwerbung" einzugehen:
Was hat das mit einem privaten Betrieb zu tun ??

Wenn die besagte Zeitung auf Kunden vom Festland gänzlich verzichten kann, braucht sie sich um solche Fragen selbstverständlich keine Gedanken zu machen.

Elmo hat geschrieben:Und wenn jemand wirklich an dem Blatt hängt, so ist der finanzielle Aufwand bestimmt noch im Rahmen.

Ja, so hat man sich das vermutlich gedacht.
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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon ChrisKS » 19.06.2010, 17:35

Nur mal ganz kurz, ab von jeder Qualitätsdebatte: das hat alles NIX mit Zensur zu tun, mit Pressefreiheit. Denn die kann nur der Staat vornehmen.
Wenn jemand nur bestimmte (positive?) Beiträge in seinem (!) Online-Forum zulässt, ist das vielleicht ein wenig journalistischer Stil, aber keine Zensur. Denn dann wäre es auch Zensur, wenn sich jemand weigert, meine selbst gemalten Bilder in seinem Vorgarten auszustellen, z. B.

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Administrator » 20.06.2010, 14:44

Einige hielten den Vorgarten irrtümlich für einen offenen Austellungsraum, weil ja jeder sich anschauen darf, was andere Passanten zu zeigen hatten. Die Regel aber, nach der die Werke ausgewählt werden, war anscheinend nicht für jeden aus dem Portfolio abzuleiten.
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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon ChrisKS » 20.06.2010, 18:53

"Die Regel aber, nach der die Werke ausgewählt werden, war anscheinend nicht für jeden aus dem Portfolio abzuleiten."

-> Womit wir wieder beim schlechten Stil wären. Aber nicht bei der Zensur.

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Administrator » 20.06.2010, 19:39

Etwas anderes hat sicher auch niemand ernsthaft angenommen. Nur ist der Vorwurf der Zensur eben wirksamer als der schlechten Stils, weshalb er gerne und selten fruchtlos gemacht wird. Wären wir in den Genuss deiner Bekanntschaft gekommen, wenn nicht gerade dieser Begriff gefallen wäre?
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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon donald » 20.06.2010, 19:51

ChrisKS hat geschrieben:-> Womit wir wieder beim schlechten Stil wären. Aber nicht bei der Zensur.


Schlechter Stil hängt vom Publikum ab dass das Produkt konsumiert. Wer mit dem Stil nicht einverstanden ist wird das Produkt / die Zeitung auch nicht lesen. Den wird es auch nicht interessieren wie und ob die Zeitung verbreitet wird. Jedoch ein Konsument der einen gewissen Teil frei konsumieren konnte und ansonsten zu jeder Gelegenheit die Zeitung gekauft, aber nicht abboniert hat. Dieser ist ein Kunde der erhalten werden muss um den freien Verkauf nicht rückläufig zu gestallten. Jeder Selbständige möchte doch mit geeigneten Mitteln seinen Umsatz steigern und nicht das Gegenteil erreichen. Doch Gelegenheitsleser, wie es z.B. die Touristen sind, müssen immer wieder in den Fokus der Zeitung gezogen werden und das Funktioniert nicht in dem man das Angebot einstellt. Nur interessierte Leser werden auch im Urlaub das Original kaufen und vielleicht im laufe der Zeit zum Abonnementen. Wenn man solche Interessenten jedoch die Spannung und die Interesse nimmt werden diese auch in Ihrem Urlaub nicht mehr die Zeitung lesen. Zum einem weil die Neugier erloschen ist. Zum anderen weil Sie dann lieber Ihre bekannten Zeitungen lesen. Wenn es dann auch nur die Bild oder ähnliches ist. Aber der Name ist im Kopf und nicht in Vergessenheit. Dadurch das man keine Informationen mehr raus gibt und sogar unerwünschte Kritik verschweigt wird aus einer öffentlichen Unternehmen ein Zensurbetontes Geschäftsmodell. Es gibt viele Zeitungen bei denen die Kritik nicht nur erwünscht sondern auch gewollt ist. Solche Zeitungen achten auch die freie Meinungsäußerung und setzen sich damit auseinander. Zeitungen die sich nicht damit auseinandersetzen grenzen sich nicht nur aus sondern schaffen auch , durch ihr tun, eine eigene Zensur. Da ja nur ihre Meinung dargestellt wird und somit ein einseitiges Bild geschaffen wird. Somit ist auch einseitige Meinungsbildung direkte Zensur. Zwar hat die BZ gewisse Kritiken zugelassen, aber den Großteil verschwiegen. Es ist auch verständlich das man nicht jede Kritik im Gästebuch haben möchte. Aber das ist halt der Preis wenn man keine Kritik wünscht und auch keine andere Lösung anbietet. Nach der Neugestaltung wurden ja auch Umfragen mit eingebaut. Hier hätte man sehr gut diesen Bereich nutzen können um durch eine Meinungsumfrage mit Kommentarfunktion einen Zeitlich begrenzten Bereich zu schaffen der Kritik zulässt ohne das Gesamtbild der Zeitung dauerhaft zu Schädigen. Ohne viel Ärger hätte man das neue Angebot präsentieren und auch aus dem Meinungsbild sowie den Kritiken Schlüsse ziehen können. So ist das allerdings nicht möglich und wohl auch nicht gewollt.
Gruß

donald

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Administrator » 21.06.2010, 01:59

Absätze, bitte.
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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon ChrisKS » 21.06.2010, 07:49

Administrator hat geschrieben:Wären wir in den Genuss deiner Bekanntschaft gekommen, wenn nicht gerade dieser Begriff gefallen wäre?


Auch wieder wahr. :-) (Und ich hoffe, das war nicht ironisch gemeint... Mich fuchst das nur, wenn unnötigerweise die Zensurkeule geschwungen wird).

Ansonsten in Sachen sinkende Verkaufszahlen durch Online-Sperrung von Inhalten: Es wäre mal interessant zu erfahren, wie sich jetzt tatsächlich die Verkaufszahlen entwickeln - und wieviele Leute tatsächlich im Urlaub bislang die BZ gekauft haben. Mein Verdacht: Der Anteil am Gesamtverkauf/Abo ist verschwindend gering, denn jeder Urlaubs-Käufer ist nun mal nur 1 bis 4 von 52 Wochen im Jahr auf der Insel.

Das macht auch die Online-Meinungsbildung schwierig, denke ich. Denn das, was da zusammenkommt, ist nie repräsentativ, weil Unmut viel eher zur unaufgefordertern Meinungsabgabe führt, als Zustimmung.

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon donald » 21.06.2010, 09:34

Ein Onlinemeinungsbild hängt von vorherigen Ereignissen und dem neuen Auftreten ab. Somit kommt es darauf an wie man das ganze Gestaltet und den Leuten anpreist. Selbstverständlich wird es hierbei auch immer einige Ablehnungen geben. Jedoch können die durch klare Texte und Erklärungen schnell abgemildert werden. Die Chance die hierbei entstehen kann, ist durch diese Möglichkeit der Kooperation mit dem Leser einen offenes Meinungsbild zu erhalten das die Zukunft der Zeitung mit gestallten kann und mithilft deren Erfolg weiter auszubauen. Wenn man weiterhin die Befürchtung hat dass sich, im Internetangebot, nur die Negativen Meinungen sammeln, kann man dem Entgegen treten in dem man durch Eigenwerbung in der Druckausgabe für diese Meinungsumfrage wirbt. Dadurch bekommt man auch die Sichtweise der Käufer dazu. Da diese ja schon für das Angebot bezahlen, wird sich ein klares Meinungsbild erstellen lassen. Dieses kann natürlich noch durch kleine Anreize interessanter Gestaltet werden.
So wie es jetzt gelaufen ist, kann es natürlich nur viel Kritik geben. Denn wenn man seinen treuen Lesern einfach einen Liebgewonnen Teil wegnimmt ohne eine Erklärung, dann wird dieser immer dazu tendieren seinem Ärger Luft zu machen.

Wie die wirklichen Verkaufzahlen sind kann ich natürlich nicht sagen. Aber man sollte diesen Bereich nicht unterschätzen. Wie oft habe ich es schon gesehen das auf der Fähre nach der Borkumer Zeitung gefragt wurde und die Ostfriesenzeitung nur von Leuten aus dem Bereich gelesen wurde. Wie oft war ich schon auf Borkum zu spät und habe kein Druckexemplar mehr bekommen? Warum passiert dieses immer in der Hochsaison? So gering kann dieser Leseranteil doch dann gar nicht sein. Auch wenn dieser Anteil nur bei ca. 15 bis 20% liegen sollte, so ist dass ein Anteil der durch Wegfall schon eine gewisse Schieflage auslösen kann. Es gab jetzt viele Unternehmen in der Krise wo so ein Rückgang zu Kurzarbeit und Entlassungen geführt hat.
Auch was den Bereich der regelmäßigen Käufe durch Urlauber anbetrifft, bin ich hierbei anderer Meinung. Schließlich ist Borkum nicht nur eine Urlaubsinsel zu der man mal gelegentlich hin fährt. Es gibt so viele Ferienwohnungsbesitzer die ihre Immobilie selber bewohnen. Es gibt so viele Dauercamper. Es gibt Kurgäste in den Kliniken. Es gibt genügend Gäste die mehrmals im Jahr kommen und es gibt die Butenbörkumer. All diese kommen nicht nur mal kurz auf die Insel. Vielmehr sind sie ein Teil der Borkumer Gemeinde der nicht vernachlässigt werden sollte. Die meisten Wohnungsbesitzer und Dauercamper sind alle paar Wochen auf der Insel. Die Kurgäste, die mehrmals kommenden Gäste und die Butenbörkumer sind mindestens drei bis Acht Wochen, über das Jahr verteilt, auf der Insel. All diese machen schon einen gewissen Teil am Angebot und Umsatz der Zeitung aus. All diese Kunden müssen aber auch durch passende Angebote als Leser erhalten werden und nicht durch falsche Selbsteinschätzungen verprellt werden.
Dieses gilt nicht nur für die Borkumer Zeitung, sondern auch für viele andere Bereiche. Als ein Beispiel kann ich hierbei den Minimarkt auf dem Campingplatz nennen. Dieser verkauft keine Borkumer Zeitung weil es sich angeblich nicht lohnen würde. Leider jedoch kenne ich einige Personen die in der Zwischenzeit ihre Brötchen aus dem Ort holen weil Sie bei der Gelegenheit gleich die Zeitung mitnehmen können. Somit hat auch der Minimarktbetreiber die Situation falsch eingeschätzt und seinen Umsatz dadurch verringert. Solche Kunden aber wieder durch das erweitern des Angebotes zurückzubekommen bedarf eines langen Atems.
Genauso kann es auch bei der Borkumer Zeitung sein. Sind die Kunden erst mal weg, die man sonst durch ein Internetangebot hatte, so ist es sehr schwer diese wieder zurückzubekommen.
Gruß

donald

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon donald » 24.06.2010, 11:01

So als Redakteur einer Zeitung hat man es echt schwer. Nun nach dem schon das freie Onlineangebot eingestellt wurde, müssen nun auch die neu eingebrachten Teile wieder weichen.

Das aktuelle Kinoprogramm

in der „Kulturinsel“

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte unserer E-Paper-Ausgabe.

- Programmansage 04922 / 918 121 -


Nur die Bilder sprudeln weiter. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das hier nun bald nur noch ein Bilderbuch entstehen soll. Oder sind der Zeitung nur die Buchstaben ausgegangen?
Gruß

donald

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Administrator » 24.06.2010, 13:43

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon kauzbiber » 27.06.2012, 15:27

Moin,

habe gerade festgestellt, dass die BZ nunmehr auch noch das Gästebuch ersatzlos gestrichen hat. Ist unterm Strich nicht wirklich schlimm, da kritische Beiträge (wie zum Beispiel meiner anlässlich der Umstellung aufs kostenpflichtige ePaper) eh nicht veröffentlich wurden. Aber meiner Ansicht nach ist es schon erstaunlich, wie sich dieses Provinz- zunehmend zum Witzblatt (mittlerweile eben auch online) entwickelt hat. Schade !

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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon Süddüne » 12.07.2012, 09:32

kauzbiber hat geschrieben:Moin,

habe gerade festgestellt, dass die BZ nunmehr auch noch das Gästebuch ersatzlos gestrichen hat. Ist unterm Strich nicht wirklich schlimm, da kritische Beiträge (wie zum Beispiel meiner anlässlich der Umstellung aufs kostenpflichtige ePaper) eh nicht veröffentlich wurden. Aber meiner Ansicht nach ist es schon erstaunlich, wie sich dieses Provinz- zunehmend zum Witzblatt (mittlerweile eben auch online) entwickelt hat. Schade !



Vlt. solltest du mal den "alten Link" aus dem Compi entfernen.

Habe gerade auf der Seite der BZ gesehen, dass sogar ein Auszug aus dem Borkum Magazin zu lesen ist,
ebenfalls eine Umfrage über die Baumaßnahmen am Riffgat und die völlige unnötige Abstimmung, ob
der Trainingsaufenthlat des MSV Duisburg werbemäßig etwas gebracht hat.

Gästebuch ersatzlos gestrichen?????!!!!

Davon habe ich nichts gesehen, der letzte Eintrag datiert vom 3o.6.2012, auch ist es möglich neue
Beiträge zu schreiben.

........na ja, Hauptsache man konnte wieder meckern - vorher informieren ist oft sinnvoller! :)

kauzbiber
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Re: Borkumer Zeitung

Beitragvon kauzbiber » 12.07.2012, 17:18

@ Süddüne:

Dank für Deinen so liebevoll formulierten Beitrag. Da ich in diesem Forum ja als der "Obermeckerer" schon so oft in Erscheinung getreten bin, muss ich mir nun wohl ernsthaft Gedanken machen... :oops:

Der "Fehler" liegt in der Tat bei mir - insofern entschuldige ich mich auch in aller Form für meine falsche Behauptung in Sachen "Wegfall Gästebuch". Das Gästebuch existiert tatsächlich nach wie vor !!!

Die Ursache hat offensichtlich einen technischen Hintergrund (will sagen: Die Auflösung der Homepage wurde wohl verändert). Bis zu meinem Post hatte ich unter der Browser-Rubrik "Ansicht" bei der "Textgröße" und hier "Am größten" auch die komplette Menüzeile auf dem Schirm. Dann war diese plötzlich verschwunden. Nun habe ich eben versuchsweise mal auf "Größer" umgestellt - nach wie keine Menüzeile. Also "Mittel" aktiviert - und siehe da: Die komplette Menüzeile ist wieder da (inklusive Gästebuch-Link).

Sorry, das konnte ich nicht ahnen. Und mit einem alten Link hat das Ganze nichts zu tun, da sich die URL der Homepage nicht verändert hat.

Weshalb ich dann bzgl. Deines letzten Satzes in der von Dir gewählten Art und Weise attackiert werde, ist mir allerdings schleierhaft. Aber diesbezüglich hat der Wahnsinn hier ja schon System. Eine Tatsache, die ich in der Tat in einem anderen Thread zur Diskussion gestellt bzw. aus Deiner Sicht wohl "bemeckert" habe.

Auch ich lerne halt nie aus bzw. täglich dazu.

Gleichwohl: liebe Grüße !


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